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Visuelle Suche

5 Apps, die das Finden durch maschinelles Sehen beschleunigen

22. April 2018
Apps maschinelles Sehen
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Wir stellen euch unsere fünf Lieblings-Apps vor, die mit maschinellem Sehen arbeiten. Mit Hilfe dieser intelligenten Assistenten wird schnelles Finden zum Kinderspiel. Egal, ob ihr den richtigen Wein oder Informationen über eure Umgebung sucht.

1.) Blippar – Das visuelle Wikipedia

Blippar funktioniert wie eine Art visuelles Wikipedia. Die App identifiziert Gesichter von berühmten Persönlichkeiten, Sehenswürdigkeiten, Kunstwerke, Blumen oder einfach dein persönliches Umfeld. Einfach Blippar öffnen, die Kamera auf das gewünschte Objekt richten und den Button gedrückt halten. Via Augmented Reality (erweiterte Realität) werden passende Bezeichnungen und Informationen eingeblendet. Erkennt Blippar beispielsweise ein Gemälde, wird zusätzliches Wissen (leider aktuell nur auf Englisch) rund um das identifizierte Objekt angeboten. So stehst du nie wieder ahnungslos vor einem Kunstwerk. Eine tolle App, die zeigt, welches Potenzial die visuelle Suche hat.

2.) Vivino – Immer den besten Wein finden

Wer kennt das nicht? Du bist zum Abendessen bei Freunden eingeladen und sollst den Wein mitbringen. Im Supermarkt ist die Auswahl dann ebenso groß wie die Ratlosigkeit: Welcher Wein ist die beste Wahl? Vivino erledigt dieses Problem in Sekunden. Die App kombiniert das Wissen der Community mit maschinellem Sehen. Die visuelle Suchfunktion scannt jedes Flaschenetikett, erkennt den Wein und ruft die passende Bewertung der Gemeinschaft dazu ab. Der Rebensaft mit der höchsten Gesamtnote bekommt den Zuschlag und dein Abend ist gerettet.

3.) PeakFinder – Bestimme jeden Gipfel

Wandern, klettern, den Gipfel stürmen und dann die Aussicht genießen – herrlich! Und während der Blick über die Berge in der Ferne schweift, kommt vielleicht die Frage auf, was das eigentlich für ein Gebirge am Horizont ist. PeakFinder ist eine visuelle Such-App, die diese Wissenslücke in Sekunden schließt. Einfach die Kamera auf den gewünschten Berg halten, den Aufnahmeknopf drücken und du erhältst Daten wie Name, Höhe und Lage. Ein Vergnügen für Naturliebhaber.

4.) Verlust der Nacht – Die Helligkeit des Himmels messen

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass du den Sternenhimmel in einer Großstadt schlechter sehen kannst? Der Grund dafür ist die sogenannte Lichtverschmutzung. Künstliche Beleuchtung erhellt den Nachthimmel und macht Sterne weniger sichtbar. Dies hat negative Konsequenzen etwa für die Tierwelt. Die App “Verlust der Nacht” misst die Helligkeit der Sterne bei Dunkelheit und trifft so Aussagen über die Lichtverschmutzung vor Ort. Die so gewonnenen Daten helfen Wissenschaftlern die Entwicklung dieses Trends an verschiedenen Standorten zu verfolgen. Unterstützt wird die App vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Der unterhaltsame Nebeneffekt: Die App identifiziert und benennt außerdem die Sterne, welche deine Kamera erfasst.

5.) Pinterest Lens – Die visuelle Suchmaschinen App

Das Suchen von inspirierenden Bildern via Text ist von vorgestern. Stattdessen wird mit der Kamera gesucht und zwar in einer der größten Bilddatenbanken der Welt – Pinterest. Die totgeglaubte Social Media Platform erlebt ein Revival, seit das Unternehmen im Jahr 2015 die visuelle Suche revolutionierte. Heute gilt Pinterest als eine der führenden Firmen im Bereich des maschinellen Sehens. Nutzer profitieren davon, indem sie ihre Kamera auf ein Objekt ihrer Wahl halten, den Auslöser drücken und in sekundenschnelle ähnliche Bilder angezeigt bekommen. Ein schneller und bequemer Weg, um zum Beispiel das Kleid von Serienfigur Penny aus der Serie “The Big Bang Theory” im Web zu finden.

Pinterest Lens

Quelle: Pinterest_Engineering

Titelbild: Photo by Hafiez Razali, EyeEm

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